Übersicht

Blutgrätsche - Kein Versicherungsschutz bei vorsätzlichem Foul

von Peter Walter

Die Entscheidung
Das OLG Karlsruhe hat mit Urteil vom 27.09.2012 entschieden, dass ein Fußballspieler, der einen anderen Spieler grob gefoult und dadurch schwer verletzt hat, gegen seinen Privathaftpflichtversicherer keinen Anspruch auf Versicherungsschutz hat. Nach Auffassung des OLG Karlsruhe handelte der Amateurfußballer vorsätzlich, weswegen der Risikoausschluss nach § 103 VVG grei...

Weiterlesen …


Ehrenamt als Telefonseelsorgerin begründet keine Arbeitnehmereigenschaft

von Dr. Bert Howald

Die Entscheidung:   Zwischen ehrenamtlichen Mitarbeitern einer Telefonseelsorge und deren Träger besteht in der Regel kein Arbeitsverhältnis. Dies hat das Bundesarbeitsgericht entschieden (Entsch. v. 29.08.2012 – gerichtl. Aktenz. 10 AZR 499/11, s. Pressemitteilung 62/12). Die Klägerin war seit April 2002 schriftlich mit ehrenamtlicher Telefonseelsorge beim Beklagten beauftragt worde...

Weiterlesen …


Risiken des gemeinsamen Erwerbs einer Immobilie bei unverheirateten Partnern

von Jana Neuhauser

In Deutschland erwerben immer mehr unverheiratete Paare gemeinsam eine Immobilie. Nur wenn alle Feinheiten vertraglich geregelt sind, ist dies empfehlenswert. In der anwaltlichen Praxis taucht das Problem immer häufiger auf. Unverheiratete Paare erwerben gemeinsam eine Immobilie und investieren während der noch intakten Beziehung hier meist erhebliches Vermögen. Trennen sich die Beteiligten d...

Weiterlesen …


Klarstellung der Anzeigepflichten bei verlängerter Arbeitsunfähigkeit durch den Arbeitgeber vor Abmahnung?

von Dr. Bert Howald

Die Entscheidung:   Arbeitgeber dürfen nach einer Entscheidung des Arbeitsgerichts Berlin nicht beim ersten Verstoß gegen die Verpflichtung des Arbeitnehmers, eine über den zunächst bescheinigten Arbeitsunfähigkeitszeitraum hinausgehende Erkrankung unverzüglich anzuzeigen, eine Abmahnung aussprechen, solange nicht die Pflichtenlage zuvor gegenüber dem Arbeitnehmer klargestellt worden...

Weiterlesen …


Trunkenheit im Verkehr - Voraussetzungen für eine MPU

von Peter Walter

Die Entscheidung   Das Bayerische Verwaltungsgericht Nürnberg hat mit Urteil vom 16.12.2011 entschieden, dass die Anordnung einer MPU (Medizinisch-Psychologische-Untersuchung) rechtswidrig ist, wenn bei einer Blutalkoholkonzentration des Verkehrsteilnehmers von 1,12 o/oo keine weiteren erheblichen Umstände eines Alkoholmissbrauches hinzutreten. Ein Verkehrsteilnehmer war mit einer Blut...

Weiterlesen …