Ehe, Familie, Nichteheliche Lebensgemeinschaft

Neuregelung des § 1578 b BGB zum 01.03.2013 - besserer Schutz der langjährig verheiratet gewesenen Ehegatten

von Jana Neuhauser

Die Regierungskoalition hat eine sehr gravierende Änderung bei der Befristung und Herabsetzung von nachehelichen Unterhaltsansprüchen lange verheirateter Ehegatten auf den Weg gebracht. Die Regierungskoalition hat sich dazu entschlossen, die Ehedauer als Kriterium für den Ausschluss einer Billigkeitsbegrenzung aufzuwerten. Nach der derzeitig noch geltenden gesetzlichen Regelung ist die Dauer de...

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Risiken des gemeinsamen Erwerbs einer Immobilie bei unverheirateten Partnern

von Jana Neuhauser

In Deutschland erwerben immer mehr unverheiratete Paare gemeinsam eine Immobilie. Nur wenn alle Feinheiten vertraglich geregelt sind, ist dies empfehlenswert. In der anwaltlichen Praxis taucht das Problem immer häufiger auf. Unverheiratete Paare erwerben gemeinsam eine Immobilie und investieren während der noch intakten Beziehung hier meist erhebliches Vermögen. Trennen sich die Beteiligten d...

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Die neue Elternrechtssprechung des BGH

von Jana Neuhauser

Die Entscheidung

Zu den schwierigsten Problemen der vermögensrechtlichen Auseinandersetzungen im Familienrecht gehören die Ansprüche von und gegen Schwiegereltern. Können Schwiegereltern ihre Zuwendungen vom Schwiegerkind wieder zurückfordern, wenn dessen Ehe mit ihrem leiblichen Kind scheitert? Die Schwiegereltern haben meistens Zuschüsse zum Bau oder Kauf eines Familienheimes gegeben oder sie haben ein Grundstück auf das Kind und das Schwiegerkind übertragen...

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Zur Abänderung von Unterhaltsvergleichen und nachträglicher Befristung

von Dr. Nikolas Hölscher

Die Entscheidung

Mit Urteil vom 26.05.2010 (Aktenzeichen XII ZR 143/08) hat der Bundesgerichtshof wichtige Ausführungen zur Abänderung von Unterhaltsvergleichen und zur nachträglichen Befristung von vergleichsweise geregelten Unterhaltsansprüchen gemacht. In der Praxis wird die nachträgliche Befristung von Unterhaltsvergleichen häufig begehrt...

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Die neue Entscheidung des Bundesgerichtshofs zur Gleichbehandlung von Unterhaltsansprüchen aus erster und zweiter Ehe im Hinblick auf den Unterhaltsbedarf

von Jana Neuhauser

Die Entscheidung

Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat mit Urteil vom 18.11.2009 eine grundlegende Entscheidung zur Höhe des Geschiedenenunterhalts im Falle der Wiederverheiratung des unterhaltspflichtigen Ehegatten getroffen. Davor war zwischen den Obergerichten streitig, wie die Berechnung des Unterhalts für den geschiedenen Ehegatten nach Wiederverheiratung des Unterhaltspflichtigen erfolgen sollte...

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Kindergartenkosten sind Mehrbedarf

von Dr. Nikolas Hölscher

Die Entscheidung

Zwischen getrennt lebenden oder geschiedenen Eltern besteht häufig Streit darüber, ob Kindergartenbeiträge in geschuldetem Kindesunterhalt enthalten sind oder ob diese als sog. Mehrbedarf zusätzlich verlangt werden können.

Diese Frage hat auch Rechtsprechung und Literatur in der jüngeren Vergangenheit häufig beschäftigt...

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Gemeinsame Konten von Eheleuten

von Dr. Nikolas Hölscher

Die Entscheidung

Der BGH hat entschieden: Eheleute, die gemeinsam einen Bausparvertrag abschließen, führen ein damit verbundenes Konto als sogenanntes "Oder-Konto" (BGH-Urteil vom 31.03.2009 - IX ZR 288/08). Die Qualifizierung eines Kontos als Oder-Konto hat zur Folge, dass jeder Ehegatte die Auszahlung des gesamten Guthabens an sich alleine beanspruchen kann...

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Nachehelicher Unterhalt und wandelbare eheliche Lebensverhältnisse

von Dr. Nikolas Hölscher

Die Entscheidung

Der nacheheliche Unterhalt geschiedener Ehegatten bemisst sich danach, wie die ehelichen Lebensverhältnisse geprägt waren. Das bedeutet, dass für die Berechnung eines Unterhaltsanspruchs auf die Einkommensverhältnisse beider Ehegatten während der Ehe abzustellen ist. Spätere Änderungen des verfügbaren Einkommens sind bei der Bemessung des nachehelichen Unterhalts grundsätzlich zu berücksichtigen...

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Wirksamkeit und Überprüfungsbedürfnis von Eheverträgen

von Jana Neuhauser

Zahlreiche Eheleute schließen vor oder nach der Eheschließung Eheverträge mit sog. Trennungs- und/oder Scheidungsfolgenvereinbarungen ab. Scheitert die eheliche Lebensgemeinschaft sodann, so gewinnt die rechtliche Wirksamkeit des abgeschlossenen Ehevertrages zentrale Bedeutung. Im Folgenden werden noch einmal in Kürze die Grundzüge der rechtlichen Problematik dargestellt:

1...

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Grundsatzurteil des BGH zum neuen Unterhaltsrecht

von Dr. Nikolas Hölscher

Die Entscheidung

Der BGH hat sich nun erstmals mit Rechtsfragen im Zusammenhang mit dem zum 01.01.2008 geänderten Anspruch auf Betreuungsunterhalt der Mutter eines nichtehelichen Kindes befasst. Da dieser Anspruch dem Anspruch auf nachehelichen Betreuungsunterhalt angeglichen ist, hat die Entscheidung erhebliche Bedeutung für Rechtsfragen, welche die Dauer des nachehelichen Betreuungsunterhalts betreffen...

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Gewährleistungsrechte auch bei Schwarzarbeit

von Mirco Bunzel

Die Entscheidung

Auch in den Fällen, in denen Handwerker ihre Arbeit „ohne Rechnung“ erbringen, können bei Mängeln Gewährleistungsrechte ausgeübt werden.

Im konkreten Fall hatte der Hauseigentümer den Handwerker damit beauftragt, die Terrasse des Hauses abzudichten. Es sollte keine Rechnung gestellt werden – eine typische Schwarzarbeit also, die den Tatbestand der Steuerhinterziehung erfüllt...

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Unterhaltsrechtsreform 2008 - Erste Analyse der Praxis

von Jana Neuhauser

Die Gesetzesänderung

Das Unterhaltsrechtsänderungsgesetz ist zum 01.01.2008 in Kraft getreten. Das Gesetz verfolgt insbesondere drei Ziele, nämlich:

1.
Stärkung des Kindeswohls, welche vor allem durch eine Änderung des unterhaltsrechtlichen Rangfolgesystems zugunsten von minderjährigen unverheirateten Kindern erreicht werden soll...

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